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Die Palette der Themen auf diesen Seiten ist ziemlich breit gesteckt:
sie reicht von Beiträgen über Computer, Photographie, das Internet, die Gesellschaft bis hin zu Fragen, die das Leben eben so stellt. Das ist nicht weiter schlimm, schließlich ist auch das Leben nicht eindimensional
und der Themen-Mix entspricht am ehesten meiner eigenen Unsortiertheit.
Ich freue mich immer über Feedback (und aufmunternde Worte
).
Notizen:
Was bringt ein KENKO-2fach-Telekonverter? |
| Veröffentlicht von Uli am 09.03.2010 |
| Willkommen >> Fotographie |
(09.03.2010) Ich hatte mir die Anschaffung eines Telekonverters für meine Canpn 40D bereits länger überlegt, bis ich vor drei Tagen bei Ebay fündig wurde und mir einen 2x-Konverter ergattern konnte. Der KENKO MC7 AF 2x Telekonverter verlängert die Brennweite des vorgeschraubten Objektivs um das 2fache. So wird zum Beispiel aus meinem 300mm-Objektiv eine 600mm-Optik.
Klingt ja gut, aber: wie wirkt sich das in der Praxis aus?
Der Konverter überträgt die AF-Signale, so dass der Autofokus funktioniert. Blendenwerte werden jedoch nicht übertragen. Der AF-Betrieb funktioniert deshalb nur bei Objektiven mit einer Anfangsblende bis f/4.5. Bei Objektiven mit einer kleineren Anfangsblende kann man nur manuell fokussieren.
Der Konverter ist hochwertig verarbeitet, hat einen stabilen Metallkorpus und besitzt mehrfachvergütetete Linsen. Er lässt sich an alle Canon EF-Objektive anbringen, nicht jedoch an EF-S Optiken. Darunter fällt zum Beispiel auch das Kit-Objektiv EF-S 18-55mm.
Im folgenden Bild sieht man ganz praktisch, welchen Brennweitengewinn ein solcher 2x-Telekonverter bringt:

Mein erster Test fand an meiner Canon 40D mit dem Allerwelts-Zoom-Objektiv Canon EF 75-300mm 1:4-5.6 III statt. Dieses Objektiv ist nicht gerade ein Spitzenobjektiv oder ein Ausbund an Schärfe, aber es verdeutlicht doch ganz gut den Zugewinn an Brennweite.
Auf der Collage oben sieht man in der linken Spalte untereinander die "normale" Brennweite (maximal und minimal) und im Vergleich dazu in der rechten Spalte die "verdoppelte" Brennweite.
Die Ergebnisse sind ok., find ich. Die im Detail der Fotos doch sichtbare Zunahme an Farbsäumen ist verkraftbar. Vermutlich "verstärkt" der Telekonverter hier auch die Schwächen des Objektivs.
Der automatische Autofokus greift im Brennweitenbereich von 75mm noch ganz gut. Bei 300mm ist allerdings manuelles Fokussieren angesagt - hier dreht sich der AF einen Wolf.
Was ich auch nicht wusste: in die EXIF-Daten des Bildes wird weiterhin die Brennweite des benutzen Objektives geschrieben. D.h. die Kamera "merkt" nicht, dass ein Konverter zwischen Body und Objektiv sitzt.
Zuletzt geändert am: 10.03.2010 um 00:16:35
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